Savings

Ökologisch Zubereiten und Kochen hilft nicht nur der Umwelt, sondern auch deiner Brieftasche. Das größte Potenzial hier ist den Strom- und Wasserverbrauch zu reduzieren. Achte außderm darauf nicht unnötig gutes Essen wegzuschmeißen. Wie das geht, und wieso du trotzdem auf nichts verzichten musst im Folgenden.

Wasser sparen

Eine Möglichkeit ökologischer zu Leben ist auf deinen Wasserverbrauchen zu achten.

Dies ist nicht nur bei der Zubereitung wichtig. Versuche es auch in andere Lebensbereiche zu integrieren, bei denen du Wasser nutzt, beispielsweise Hände waschen oder Duschen.

Drehe den Hahn für eine Woche immer nur zu Hälfte auf, anstatt das Maximum. Beobachte wie es in unterschiedlichen Situationen anfühlt. Brauchst du den maximalen Wasserzufluss oder lassen sich die Hände auch bei nur halben Zufluss gut waschen?

Wasser effektiv nutzen

Sammel dein Gemüse, bevor du es wäschst.

Oft ist es so, dass wir das Obst oder Gemüse in der Reihenfolge waschen wie wir es brauchen. Suche direkt am Anfang heraus, was du alles für dein Gericht brauchen wirst und wasche es dann zusammen.

Drehe das Wasser dabei nur zur Hälfte auf.

So sparst du das Wasser für den Vorlauf und Nachlauf sowie das Schlussendliche Hände waschen, da nur eine Waschgang statt mehrerer durchgeführt wird.

Tipp: Du kannst das Wasser mit einer Schüssel auffangen und nutzen um Blumen zu gießen.

Erst riechen dann wegschmeißen

Allein in Deutschland landen jedes Jahr ca. 18,4 Millionen Tonnen Nahrung im Müll. Fast die Hälfte davon ist vom Verbraucher vermeidbar.

Natürlich sollst du kein schimmliges Brot oder stinkenden Fisch essen. Aber Obst und Gemüse das nicht mehr schön, aber noch genießbar ist wegzuschmeißen wäre Verschwendung. Man kann das Obst noch super zu Smoothies und das Gemüse zu Suppen verarbeiten.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum. Das verwechseln leider viele. Man sollte sich davon nicht abschrecken lassen, denn aufgrund dessen landen zwischen 6-9% der Nahrung jährlich im Müll.
Der Wortteil “Mindest” steht für mindestens. Das Produkt kann darüber hinaus noch länger haltbar sein. Einen Joghurt, der dieses Datum bereits überschritten hat, aber noch gut riecht, kann durchaus noch gegessen werden. Mehr dazu wie du erkennst ob Lebensmittel noch gut sind findest du hier.

Wasserkocher Strom sparen

Wasserkocher statt Herdplatte

Wenn du etwas kochen möchtest, egal ob Nudeln, Reis oder Kartoffel, erhitze das Wasser zuerst im Wasserkocher und schütte es danach erst in den Topf.

Wasserkocher sind und schneller und benötigen weniger Energie als der Topf auf dem Herd. Auch wenn es nicht so scheint, in der Summe kann dies einen großen Unterschied machen. Abgesehen von dem Zeit und Stromverbrauch kann es bei 1 Liter pro Tag um die 40€ pro Jahr sparen.

Strom sparen

Deckel nutzen

Viele haben die Angewohnheit ohne Deckel zu kochen und dabei den Herd voll aufzudrehen. Dies kostet dich aber fast 3 mal mehr Strom, da die Hitze nach oben verfliegt und das Essen wird nicht schneller fertig. Der Deckel behält die Hitze im Topf. Dadurch kannst du nach dem Erhitzen den Herd auf die niedrigste Stufe stellen. Dadurch wird das Wasser normal weiter-, aber nicht überkochen.

Herd rechzeitig ausschalten

Wenn du bereits weißt, dass dein Essen in den nächsten Minuten fertig sein wird kannst du jetzt schon den Herd ausschalten. Die Nachhitze des Herdes wird das Wasser oder die Pfanne weiterhin auf ähnlichem Hitzelevel behalten.

Keine Kaffeepads und Kapseln

In Deutschland kommen im Schnitt etwa 166 Liter Kaffee pro Jahr zusammen was rund einer Milliarde Tassen entspricht. Davon produziert der Anteil aus Kapseln jährlich 4.000 Tonnen Aluminium- und Plastikmüll. Das Problem ist hierbei nicht nur der erzeugte Müll, sondern auch die Herstellung der Aluminiumkapseln. Diese schlingen zum einen viel Energie, zum anderen enthalten die Kapseln den Rohstoff Bauxit welcher vor allem in den Zonen des Regenwalds vorkommt. Deshalb werden für die Herstellung von Aluminium regelmäßig Regenwälder gerodet.

Wer sich tiefer damit beschäftigt findet heraus, dass auch wiederbefüllbare Kapseln oder kompostierbare Pads zwar besser, aber nicht so umweltfreundlich sind wie man glaubt.

Hinzu kommt, dass Pads und Kapseln durchschnittlich etwas teurer kommen. So kommt man mit Kapseln auf einen Preis von etwa 30 Cent pro Tasse. Dagegen ist eine Tasse Filterkaffee hingegen mit 6 Cent pro Tasse die günstigere Alternative

Probiere die Alternativen. Du kannst stattdessen die gute, alte French Press benutzen welche fast genauso komfortabel ist. Hier füllst du einfach das Kaffeepulver rein, kippst heißes Wasser darüber und fertig. Eine weitere Möglichkeit ist der Espressokocher für den Herd oder eine Siebträgermaschine. Achte bei dieser auf den Stromverbrauch. Die Alternativen bieten einen intensiven Geschmack und das gute Gewissen macht es vielleicht noch etwas schmackhafter.
Tipp: Instantkaffee braucht nicht einmal ein zusätzliches Gerät.

Teesieb statt Teebeutel

Leider kann auch der Teekonsum negative Folgen für die Umwelt haben. Teebeutel sind nicht komplett abbaubar. Besonders die pyramidenförmigen Teebeutel die oft als “seidig” beschrieben werden sind aus Kunststoff. Das heißt, sie sind nicht kompostierbar und nicht biologisch abbaubar.

Zusätzlich dazu haben mehrere Studien erwiesen, dass in Teebeuteln Mikroplastik und Nanoplastik enthalten ist, welche in das heiße Wasser abgegeben werden. Die Menge davon varrieren je nach Teebeutelmatieral. Auch die traditionellen Papier-Teebeutel sind davon betroffen.

Versuche die Alternative. Besorge dir einen Teeball aus Metall oder ein Teesieb für die Kanne und nutze stattdessen losen Tee. Dieser ist nicht nur besser für die Umwelt und Gesundheit sondern soll sogar besser schmecken.

Sparschäler Kartoffeln schälen

No Food Waste

Nutze die volle Frucht

Viele schneiden bei Obst und Gemüse mehr weg als sie müssten. Gewöhne dir neue Schneidetechniken an, bei denen du z.B. bei Erdbeeren nur das Grüne abschneidest aber nichts von der Erdbeere selbst. In diesem Fall kannst du das Grüne z.B. mit der Spitze des Messers von oben im Kreis herausschneiden.

Am besten ist es natürlich, wenn du das Obst oder das Gemüse überhaupt nicht schälst. Dadurch wird überhaupt nichts von der Frucht weggeschmissen. Außerdem enthält die Schale in vielen Fällen die meisten Nährstoffe und Vitamine.

Nutze Sparschäler

Solltest du doch mal etwas schälen wollen, dann nutze Sparschäler.
Mit dem Messer wird meist viel mehr von der Frucht weggeschnitten als es zwingend notwendig ist.
Mit einem Sparschäler kannst du nicht nur Kartoffeln hauchdünn schälen. Dies geht nach Belieben auch mit Äpfel, Birnen, Gurken, Möhren, Kohlrabi oder was sonst noch an Gemüse oder Obst von seiner Schale befreit werden möchte.

Selbst machen anstatt kaufen

Schnipple dir selbst deinen Salat. Raspel etwas Möhre, pack ein paar Tomaten, Gurken, Mais, was auch immer deinem Geschmack entspricht und streue ein paar Körner oder Kräuter darüber. Packe es in eine wiederverwendbare Dose oder Box und nimm es einfach mit.

Das Dressing kannst du dir in einem leeren Schraubglas anrühren oder du kaufst Öl und Balsamico und lässt diese bei deiner Arbeitsstelle.

Das ist nicht nur gesünder sondern spart auch Geld. Außerdm sparst du dadurch Plastik für viele Salat- und Dressingpackungen.

Gleiches gilt natürlich auch für Obstsalat, Müslis und Co 😉

Kaufe langlebige Produkte

Man greift zu oft zur billigen Variante um Geld zu sparen. Doch nach kurzer Zeit gehen diese kaputt und man muss sie neu kaufen. Dies führt dazu, dass man am Ende das gleiche Geld für ein schlechteres Produkt ausgibt und dabei auch unnötig Müll produziert. Deshalb, gönne dir hochwertige Küchenmaterialien.

Nutze EbayKleinanzeigen o.ä. Platformen. Hochwertige Produkte müssen nicht immer neu und teuer sein. Wenn du einen hochwertigen Topf gebraucht kaufst zahlst du genauso viel oder sogar weniger, als wenn du einen billigen Topf neu kaufst.

Wähle Produkte aus deiner Umgebung. So tust der Umwelt noch mehr gutes, da die Artikel nicht versendet werden müssen. Außerdem kannst du dir die Artikel direkt life ansehen, was auch einen Rückversand präventiert.